Veranstaltung mit Vortrag

Aktuelles und Veranstaltungen

  • Vortrag: Wasserwiederverwendung in der Landwirtschaft

    01.07.2022

    Zu Möglichkeiten der Wasserwiederverwendung und den diesbezüglichen Forschungsfragen für die Flexitility-Umsetzungsphase hat Mario Kestin, Verbandsvorsteher des Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverbands (HWAZ), einen Vortrag beim Lenkungskreis Wasserwirtschaft der BDEW-Landesgruppe Berlin/Brandenburg am 1.7.2022 in Berlin gehalten.
    Vor dem Hintergrund des Klimawandels, damit verbundenen Trockenheitsperioden und sinkender Wasserverfügbarkeit in vielen Regionen Europas hatte die EU-Kommission bereits in 2020 die EU-Verordnung 2020/741 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung erlassen, welche im Juni 2023 in Kraft tritt.
    In Deutschland wird das Thema kontrovers diskutiert. Wie Herr Kestin in seinem Vortrag dargelegt hat, wird im Rahmen von Flexitility ab Frühling 2023 eine Bewässerung mit aufbereitetem Wasser auf einer 12 Hektar großen, bewirtschafteten Ackerbaufläche erprobt. Das Wasser wird direkt aus dem Kläranlagenablauf entnommen und in einer UV-Anlage weiterbehandelt, bevor es zur Bewässerung eingesetzt wird. Untersucht werden sollen dabei die ökonomischen und ökologischen Vor- und Nachteile der Wasserwiederverwendung zur Tierfutterpflanzenproduktion. Außerdem werden für den Anwendungsfall ein Risikomanagementplan und die Beteiligung von relevanten Akteuren exemplarisch durchdacht und umgesetzt.
    Der Vortrag von Herrn Kestin wurde mit großem Interesse seitens der Mitglieder des Gremiums aufgenommen, insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden Trockenheit in Brandenburg.

  • Vom Plattenbau zu „Tiny Houses“ – Wie in Wolfen-Nord Zukunft gedacht wird

    Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet: Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt soll an der Jeßnitzer Wende entstehen, wo noch vor einigen Jahren Plattenbauten abgerissen wurden. Der Bebauungsplan wurde erstellt, die Stadt Bitterfeld-Wolfen hat das Zukunftsprojekt im Flächennutzungsplan festgeschrieben: Die Macher befinden sich auf einem guten Weg.

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  • Experimentelles Bauen in Wolfen-Nord meets Flexitility

    23. & 24. Juni 2022

    Im Entwicklungsprozess für Wolfen-Nord sind Flexitility-Ansätze gefragt: Von dezentralen Speicherpotenzialen für Trinkwasser und Strom bis zur erneuerbaren Wärmeproduktion in Tiny Houses.

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  • Eine Vision für Wolfen-Nord in 2035 – Forum für innovative Quartiersentwicklung am 23. Und 24. Juni 2022

    23.05.2022

    Von Herbst 2021 bis Frühjahr 2022 diente eine Flexitility-Workshopreihe unter Anleitung der Energieavantgarde Anhalt dazu, gemeinsam mit Anwohner:Innen eine Vision 2035 für das Quartier Wolfen-Nord zu erarbeiten. Diese wurde am 14. Mai 2022 auf einem Quartiersspaziergang anlässlich des Tages der Städtebauförderung mit 40 Besuchern, darunter Oberbürgermeister Armin Schenk, Stadträte, Stadtwerke, Wohnungsunternehmen und weitere Würdenträger der Stadtgesellschaft vorgestellt. Unter dem Motto „Können Stadtexperimente helfen, Lösungen für die Herausforderungen der großen Transformationen des 21.Jahrhunderts zu finden?“ haben offiziell die Stadtentwicklungsgesellschaft und der Sachbereich Stadtentwicklung dazu eingeladen, Ideen zusammenzutragen, Potentiale zu identifizieren und diese gemeinsam zu diskutieren. Die bereits im Workshop identifizierten und weitere auf dem Stadtspaziergang gesammelte Ideen und Potentiale werden am 23. und 24. Juni 2022 auf dem „Forum für innovative Quartiersentwicklung- Mit Flexibilität die Klimaanpassung in der Stadt gestalten und mehr Nachhaltigkeit erreichen“ mit Experten interdisziplinär vertieft und diskutiert um Maßnahmen zur Verwirklichung der Vision 2035 abzuleiten.

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  • Deutschlandweite Umfrage: Zwei Drittel der Kläranlagenbetreiber sehen Bedarf für Wasserwiederverwendung

    Im Rahmen von Flexitility haben inter 3 und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) eine groß angelegte Befragung unter deutschen Kläranlagenbetreibern durchgeführt. Obwohl die Wasserwiederverwendung bislang nicht zu den Aufgaben der Kläranlagenbetreiber gehört, sieht ein Großteil der befragten Betriebe in Zukunft oder bereits heute Bedarf für die Wiederverwendung des geklärten und hygienisierten Abwassers. Damit liegen sie im Trend, den die Europäische Kommission mit ihrer Verordnung 2020/741 gesetzt hat.

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  • Reallabore zur Hitzevorsorge

    Hitzevorsorge wird unter den Bedingungen des Klimawandels vor allem in Städten zu einem wichtigen Instrument der Gesundheitsfürsorge. Die Bedeutung von Maßnahmen wie Begrünung von Häusern, Straßenzügen und Aufenthaltsräumen im Freien wird durch die Verleihung des Nachhaltigkeitspreises 2021 an das BMBF-Forschungsprojekt der Leitinitiative Zukunftsstadt „HeatResilientCity“ verdeutlicht.

    In Flexitility werden verschiedene bauliche und Management-Strategien zur Hitzevorsorge in städtischen Infrastrukturen entwickelt und in Reallaboren mit Vertreter:innen der Stadtgesellschaft von Bitterfeld-Wolfen diskutiert. Dazu zählen neben der pflanzenbasierten Kühlung von Gebäuden auch Maßnahmen für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb der Trinkwasserversorgung unter Extremwetterbedingungen sowie Ansätze einer gezielten Verschiebung von Energie- und Wasserverbräuchen.

    Auf politischer Ebene wird dem Thema ebenfalls hohe Relevanz zugesprochen: So wurde im Land Brandenburg kürzlich der Startschuss für die Erarbeitung eines Hitzeaktionsplans gegeben, als Bestandteil einer künftigen landesweiten Strategie zur Anpassung an den Klimawandel.

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  • Verbraucherumfrage in Bitterfeld-Wolfen gestartet

    Bis 03.12.2021 können 500 zufällig ausgewählte Haushalte noch an einer Umfrage teilnehmen. Die Stadtentwicklungs-gesellschaft Bitterfeld-Wolfen (STEG) hat im Rahmen des Projektes Flexitility dabei die Teilnehmer*innen aufgerufen, ihr Feedback auf die im Projekt entwickelten Modelle zu geben. Schwerpunkt sind dabei Modelle, die durch besondere Tarife oder Hinweise die Nutzung von Wasser und Strom zeitlich verschieben. Durch die Befragung soll nun untersucht werden, ob und wie private Haushalte diese Vorschläge umsetzen würden, also ob es dafür eine generelle Bereitschaft gibt.

  • Kundenzeitschrift Lausitzer Wasser Zeitung

    Die Lausitzer Wasser Zeitung berichtet: Die Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband haben sich am Forschungsprojekt Flexitility beteiligt um die rechtliche, politische, und technische Umsetzbarkeit einer regionale Wasserwiederverwendung zu untersuchen.

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  • BBK warnt vor Trinkwasserknappheit - Flexitility forscht an Lösungen

    Jetzt ist es amtlich: Deutsche Kommunen müssen sich laut BBK-Präsident Schuster in Zukunft vermehrt auf Trinkwasserknappheit einstellen. Der Klimawandel führt zu trockeneren Frühjahren und Sommern in Deutschland mit deutlichen negativen Folgen für die regionale Wasserbilanz. Gleichzeitig steigen die Spitzenbedarfe an Wasser insbesondere an den heißen Tagen deutlich.

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  • Fachaustausch mit der „Norddeutschen Energiewende 4.0“

    Axel Dierich, Mitarbeiter von inter 3 und Teil des Teams von „Flexible Utility“ (Flexitility), präsentierte beim Wissenschaftskongress des Projekts „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) mit einem Gastbeitrag aktuelle Zwischenergebnisse aus „Flexitility“.

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  • Zweiter Teil des digitalen Reallabors abgeschlossen

    Das zweite Szenario wurde erfolgreich abgeschlossen. Die wichtigsten Ergebnisse finden Sie über den nachstehenden Link auf der Webseite des Reallabors.

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  • Pressemitteilung zum Fachaustausch mit Praxis und Expert*innen: Geschäftsmodelle für flexiblere Infrastrukturen

    Fachaustausch mit Praxis und Expert:innen im Rathaus Wolfen

    Am 28. September trafen sich - natürlich unter Einhaltung der bestehenden Hygieneregeln - Vertreter*innen regionaler Versorgungsunternehmen und Expert*innen in Bitterfeld-Wolfen. Gemeinsam diskutierten sie, welche Geschäftsmodelle sich ergeben, wenn die leitungsgebundenen Infrastrukturen der Daseinsvorsorge flexibler betrieben werden würden.

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  • Erster Teil des digitalen Reallabors abgeschlossen

    Das erste von zwei Szenarien des digitalen Reallabors ist abgeschlossen. Über 1.000 Haushalte haben daran teilgenommen. Vor dem Hintergrund einer (erdachten) Trockenheitsphase versuchten sie, ihren Wasserverbrauch zu reduzieren oder ihre Entnahmezeitpunkte zu verschieben, um zu einer ressourcenschonenden Wassernutzung beizutragen. Eine Auswahl an ersten Ergebnissen des einwöchigen Szenarios haben wir für Sie hier zusammengestellt.

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  • Website zum digitalen Reallabor online

    Die Projektwebsite zum digitalen Reallabor ist seit Mitte März online. Dort finden Sie ausführliche Informationen über die Inhalte und den Ablauf des digitalen Reallabors sowie die Möglichkeit sich als Teilnehmer*in zu registrieren.

    Link zur Website
  • Teilnahmeaufruf für das digitale Reallabor gestartet

    Seit Anfang April läuft die Teilnehmerakquise für das digitale Reallabor. Bis zum 30.04.2020 ist die Registrierung noch geöffnet. Die Teilnehmer*innen unterstützen das Reallabor dabei, Strategien zu finden, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Im Fokus des Reallabors steht die städtische Versorgung mit Strom und Wasser. Gleichzeitig bietet die Teilnahme den persönlichen Mehrwert, den eigenen Verbrauch von Wasser und Strom besser kennenzulernen und klimafreundlich anzupassen.

  • Projektpartner beteiligen sich am Teilnahmeaufruf

    Sowohl die Verbundpartner als auch unsere Praxispartner rufen unter ihren Kunden zur Teilnahme am Reallabor auf und helfen so tatkräftig mit, möglichst viele Menschen zu erreichen. Die Aufrufe erschienen beispielsweise in unterschiedlichen Kundenzeitschriften oder Newslettern.

    Kundenzeitschrift HWAZ (pdf)
  • Pressemitteilung: FLEXITILITY gestartet

    Der Klimawandel ist bereits jetzt in Form von einer Zunahme von Extremwetterereignissen spürbar. Starkregenereignisse und lange Phasen von Trockenheit und Hitze sind auch 2019 wieder vermehrt aufgetreten. Davon sind verstärkt städtische Infrastrukturen wie z.B. die Wasser- oder Energieversorgung, betroffen. inter 3 koordiniert das jetzt gestartete Projekt „Flexible Utility – Mit sozio-technischer Flexibilisierung zu mehr Klimaresilienz und Effizienz in der städtischen Infrastruktur“, kurz „Flexitility“.

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